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Ba’ja – Ausgrabungen in Jordanien
Ba’ja zählt zu den spektakulärsten steinzeitlichen Fundorten im Nahen Osten. Versteckt liegt das 9000 Jahre alte Megadorf inmitten der zerklüfteten Bergwelt Petras im Süden Jordaniens.
Bereits 1983 wurde die Siedlung entdeckt, doch über zehn Jahre geheim gehalten, da Ausgrabungen in dieser Extremlage nicht realisierbar schienen. Erst seit 1997 graben dort Archäologen unter der Leitung des Berliner Prähistorikers Hans Georg K. Gebel von der Freien Universität Berlin. Die Ausstellung „Ba’ja – Ausgrabungen in Jordanien“ gibt Einblicke in die abenteuerlichen Ausgrabungen auf dem über 1000 m hohen Felsplateau.
*** großformatige Fototafeln werden ergänzt durch *** Originalfundstücke aus Ba’ja und dem zeitgleichen Nachbarort Basta. Teilweise werden die Objekte erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Messerscharfe Feuersteinklingen, winzige Pfeilspitzen und schimmernde Perlmuttanhänger zeugen vom handwerklichen Können der frühen Bauern. Polierte Sandsteinringe, die in Ba’ja zu Hunderten produziert wurden, verhandelten die Steinzeitler 250 km weit nach Norden.
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