Willkommen auf den Internetseiten des Niddaer Heimatmuseums und des Vereins

Niddaer Heimatmuseum e.V. im ehemaligen "Stadtwirtshaus", erbaut 1632,

und bis 1983 Rathaus der Stadt Nidda.

 

 Wir empfehlen beim Besuch unseres Museums das Tragen einer OP-Maske oder FFP-Schutzmaske.

In engeren Räumen bitten wir bei der Besichtigung einen angemessenen Abstand zu Mitbesuchern zu wahren. Die Corona-Regeln sind einzuhalten.

 

 

Hebammen in Hessen – Gestern und Heute -

„Keanfraa und Storchentante“

 

 Ausstellungseröffnung am Samstag,d. 22. Oktober um 17.00 Uhr

im NIDDAER HEIMATMUSEUM, Raun 1/Markt 1, Nidda

 

  mit einem Vortrag von Dr. Monika Hölscher:

                                   „Land- und Dorfhebammen im Vogelsberg“

Hebamme ist einer der ältesten Frauenberufe. Und noch heute gilt: Keine Geburt ohne Hebamme! Im Gegensatz zu heute, wo mit ganz wenigen Ausnahmen Geburten in Kliniken stattfinden, betreuten diese Frauen noch bis Anfang der 1960er Jahre Geburten alleine, ein Arzt wurde nur bei medizinischer Indikation hinzugezogen. Vor, während und nach der Geburt standen sie an der Seite der von ihnen betreuten Frauen, bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit, Tag und Nacht. Sie gehörten zu den ersten Frauen auf dem Land, die motorisiert waren, mit Mofas, Motorrädern und später Autos. Was Hebammen vor allem auch auf dem Land leisteten, zeigt die Historikerin und Referatsleiterin bei der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung in Wiesbaden, Dr. Monika Hölscher, am Beispiel des Vogelsberger Landstädtchens Alsfeld und seiner Umgebung auf.

 

          Weitere Veranstaltungen:

05.11.2022      um 17 Uhr, Vortrag von Prof. Dr. Marita Metz-Becker:

„Wandel der Gebärkultur in Deutschland am Beispiel des Hebammenalltags“

Schaut man auf den Hebammenberuf, so geht es immer um einen besonderen Frauenberuf mit einer langen und wechselvollen Geschichte. Der Beruf der Hebamme berührt aber auch auf besondere Weise unsere Gegenwart. In den letzten Jahren überschlugen sich die Nachrichten geradezu. Von extrem hohen Versicherungskosten ist die Rede und vom Aufgeben vieler Hebammen, für die sich die Freiberuflichkeit nicht mehr rechne. Dazu kommt, dass wohnortnahe Entbindungs-einrichtungen schließen, so dass Geburten zunehmend in Kliniken der Maximalversorgung stattfinden. Der Vortrag nimmt die Auswirkungen dieser Entwicklung auf die Gebärkultur in Deutschland in den Blick und versucht, Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen und zu diskutieren.

 

          24.11.2022      um 19 Uhr, Dokumentarfilm im LUMOS-Kino in Nidda:

                                 „Die sichere Geburt – Wozu Hebammen?“ (Eintritt 7,00 €)

 

          03.12.2022      um 17 Uhr, Bunter Abend im Heimatmuseum:

                                 „Klapperstörch, Keanfraan un Bobbelche“

                                  Hierzu ist eine Anmeldung erwünscht über museum-nidda@t-online.de  

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Laufzeit der Ausstellung ist bis zum 08. Januar 2023

 

Der Eintritt und die Teilnahme an den Vortrags-Veranstaltungen im NIDDAER HEIMATMUSEUM sind kostenlos, Spenden erbeten.

 

 

Neu eingerichtet wurde 2020 die Archäologieabteilung (Bild/Ausschnitt):

 
Zuletzt erschienen ist im Dez. 2020 der Band 11 der
NIDDAER GESCHICHTSBLÄTTER:

Heft Nr. 11        Dr. Jörg Lindenthal u.a.

Nidda 2020        Archäologische Untersuchungen der Johanniterkirche in Nidda

                          Dr. Dieter Wolf

                          Zur Entwicklungsgeschichte der ehemaligen Stadtpfarrkirche und

                          Johanniterkomtureikirche Nidda

                          Prof. Dr. Ottfried Dascher

                                 Die Kirche in Unter-Lais - eine Spurensuche

 

                                   ISBN   978 – 3 – 9810806 – 1 – 2

 

 

Das Geschichtsblatt kostet 18,00 €.  Gerne schicken wir es auch zzgl. 2,00 € Porto und Vesand auf dem Postwege zu. 

 

Seit 2019 haben wir einen neu gestalteten Raum in der Dauerausstellung des NIDDAER HEIMATMUSEUMs zum Thema 

 

MIGRATION

 

In diesem Raum wird die Auswanderung aus dem Amt Nidda ab 1766 nach Russland und Ungarn beispielhaft ebenso aufgegriffen wie die im 19. Jahrhundert nach den USA und Brasilien. Weitere Aspekte sind Umsiedlungen infolge des Ersten Weltkriegs, die Judenverfolgung und ihre Folgen im Dritten Reich. Die Flucht und gewaltsame Vertreibung nach 1945 ist ebenso ein Thema wie die für Nidda in den 1980er und 1990er Jahren nicht unerhebliche Rückwanderung aus Russland und den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Mit dem Aspekt der Flucht- und Asylbewegungen des 21. Jahrhunderts wird dann abschließend noch der zeitgeschichtliche Aspekt moderner Migrationsbewegungen thematisiert.

 

Seit 2012 zeigt das Niddaer Heimatmuseum als ständige Dauerausstellung: "Niddaer Fotografen des 19. und 20. Jahrhunderts".

Näheres dazu erfahren sie hier.

 

 

Heiraten im Heimatmuseum

 

Seit geraumer Zeit können in unserem Museum standesamtliche Traunung vollzogen werden und sind inzwischen fest etabliert! Unser Gastraum, in den man unmittelbar nach dem Betreten des Museums gelangt, bietet dafür kleineren Hochzeitsgesellschaften bis zu ca. 16 Personen ein ganz besonderes Ambiente.